Solarstrom

Solarstrom

Solarstrom ist nicht nur umweltfreundlich, sondern nutzt mit dem Sonnenlicht eine praktisch unendliche Energiequelle. In Solarzellen wird das einfallende Licht direkt in Strom umgewandelt. Konventionell besteht das spannungserzeugende Modul aus Silizium, wobei mehrere Varianten unterschieden werden können. Dickschicht-Solarzellen wird der höchste Wirkungsgrad (15 – 18%) zugeschrieben.

 

Diese Angabe ist zwar prinzipiell richtig, bezieht sich aber nur auf den Lichtanteil, den die Zelle überhaupt nutzt. Dünnschicht-Solarzellen, bei denen dieser formale Wirkungsgrad etwas niedriger ist, wandeln ein breiteres Spektrum des Lichts in Strom um und sind daher insgesamt effektiver. Zu berücksichtigen ist auch, dass es von beiden Typen wiederum verschiedene Varianten gibt. Dünnschicht-Solarzellen auf der Grundlage von kristallinem Silizium erbringen mit 10% einen doppelt so hohen Wirkungsgrad wie solche aus amorphem Silizium. 

 

Die Entwicklung von organischen Materialien in der Photovoltaik (Grätzel-Zelle) bleibt vorerst abzuwarten. Die derzeitige Planung der Forscher sieht eine photoelektrische Farbe vor, die an praktisch allen Gegenständen aufgetragen werden kann.

 

Wer heute schon Solarstrom nutzen möchte, kommt an einer Überlegung nicht vorbei: den wetterbedingten Strom-Überschuss in Batterien speichern oder gegen Bezahlung ins öffentliche Netz einspeisen? Letzteres ist allemal sinnvoller, denn die Umwandlungsprozesse in Akkus sind leider mit erheblichen Verlusten verbunden.

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