Riester-Darlehen

Riester-Darlehen

Eine Immobilie gilt nach wie vor als gute Altersvorsorge. Nachdem die Bundesregierung keine Eigenheimzulage mehr leistet, bietet diese andere Möglichkeiten der Förderung für den Hausbau oder Hauskauf an.

 

Der Hausbau oder Hauskauf kann mit einem Riester-Darlehen finanziert werden, welches seit 2008 existiert. Beim Riester-Darlehen handelt sich im Grunde um einen Immobilienkredit, wie man ihn bei jeder Bank erhalten kann. Auch diesen Kredit muss der Kreditnehmer mit vereinbarten Raten und Zinsen tilgen.

 

Der Unterschied zwischen Immobilienkredit und Riester-Darlehen ist dennoch groß. Trotz der eigentlich fast identischen Konditionen, werden bei der Tilgung des Riester-Darlehens Förderungen vom Staat gewährt.

 

Diese Förderung und die steuerlichen Vorteile sind ähnlich wie bei einem Riester-Sparvertrag. Voraussetzung für die Förderung des Riester-Darlehens ist, dass der Hausbau oder Hauskauf nach 2007 abgeschlossen wurde und das Haus vom Darlehensnehmer selbst bewohnt wird.

 

Soll das Objekt vermietet oder verkauft werden, ist kein Riester-Darlehen möglich. Sollte das Haus dennoch vermietet oder verkauft werden, muss die Förderung zurück gezahlt werden. Das Riester-Darlehen muss außerdem bis zum 68. Lebensjahr zurückgezahlt sein.

 

Gegenüber anderen Möglichkeiten der Baufinanzierung bietet die Förderung beachtliche finanzielle Vorteile. Die Höhe der Förderung und Zulagen wird anhand von Einkommen, Alter, Kinderzahl und Finanzierung bemessen. So ist das Riester-Darlehen besonders für Familien mit Kindern, welche einen Hausbau oder Hauskauf planen, interessant.

 

Informationen und die Aufnahme des Riester-Darlehens findet man bei einigen Banken, wobei dieses Angebot nicht bei allen gegeben ist.

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